Projekte der Abteilung Prävention
Mit dem Sozialgesetzbuch VII (SGB VII) erhielt die Präventionsabteilung der Unfallkasse Mecklenburg-Vorpommern die zusätzliche Aufgabe der Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren. Da diese sich nicht im Unfallgeschehen niederschlagen und das Gebiet für die gesetzlichen Unfallversicherungen neu ist, fehlen hier viele grundlegende Informationen über die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen den Belastungen durch den Arbeitsplatz und den Erkrankungen der Betroffenen. Der Nachweis dieser Zusammenhänge ist sehr schwierig, da sich Belastungen oft erst nach Jahren durch eine Zunahme bestimmter Erkrankungen bemerkbar machen und gerade bei psychischen Belastungen auch persönliche Faktoren eine wichtige Rolle spielen. Aus diesem Grund initiiert die Unfallkasse Mecklenburg-Vorpommern verstärkt wissenschaftliche Projekte. Diese haben zum einen das Ziel, die beschriebenen Zusammenhänge aufzudecken. Zum anderen sollen praktikable Ansätze zur Prävention dieser Erkrankungen gefunden und erprobt werden.
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